Haushaltshilfe (§ 198 RVO / §38 SGB V / § nn SGB XII)

Haushaltshilfe (§ 198 RVO / §38 SGB V / § nn SGB XII)

Sie alle kennen die TV-Werbung, wo die Frau für einen Kredit bei der Bank vorspricht und auf die nicht ausgesprochene Frage, ob sie nur Hausfrau sei am Ende mit dem Satz antwortet, daß sie ein mittelständiges, familiäres Unternehmen erfolgreich manage.

Genau das ist die Arbeitsbeschreibung unserer Hauswirtschaftsmitarbeiterinnen, die in einen ihnen unbekannten Haushalt kommen und dafür Sorge tragen, daß der Laden läuft und zwar so, wie es miteinander abgesprochen ist. Es sind nicht unsere Haushalte, sondern die der Menschen, die uns brauchen.

Diese Hilfe wird durch die Krankenkasse gewährt, wenn Frau aufgrund von Schwangerschaft mittels eines Attestes vom Arzt nicht den Haushalt führen kann, weder weiterer Erwachsener diese unbezahlte Tätigkeit übernehmen kann (Ehemann zur Arbeit oder keine weiteren erwachsenen Familienangehörige oder Freunde/Nachbarn zur Verfügung) noch ein Kind über 12 Jahren im Haushalt ist.

Die AOK Schleswig-Holstein gewährt diese Haushaltshilfe auf Antrag bisweilen noch vor bzw. nach Krankenhausaufenthalt wenn keine Schwangerschaft gegeben ist, also auch Männern. Hierbei muß es sich aber um eine krankheitsbedingte Situation handeln, welche es dem Versicherten unmöglich macht sich selbst zu versorgen.

Über das Sozialamt wird diese Hilfe in bestimmten Fällen auch genehmigt.

Bei Schwangerschaft erfolgt die Genehmigung in der Regel im 4 Wochen Rhythmus aber längstens bis zu Geburt des Kindes. Ausnahmen darüber hinaus kommen selten vor.

Bei der krankheitsbedingten Hilfe durch die AOK Schleswig-Holstein ist die Terminierung in der Regel 4 Wochen vor bzw. nach Krankenhausaufenthalt.

Bei Genehmigungen durch das Sozialamt ist ein enormer Verwaltungsaufwand sowohl für den Bedürftigen als auch für das Amt gelaufen und wird dann durch das Amt festgelegt.

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